Aktuelles
Pakistan: Katastrophenhilfe für die Flutopfer
Hochwasser, vernichtende Wellen und Schlammlawinen: Bei den verheerenden Monsunfluten haben in Pakistan diesen Sommer mehr als 14 Millionen Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren, viele von ihnen wurden schwer verletzt. Ende Juli begannen die Regenfälle und hörten seitdem nicht mehr auf. Ein Drittel des Landes steht unter Wasser. Das Rote Kreuz ist zusammen mit dem Pakistanischen Roten Halbmond für die Menschen im Einsatz.
Haiti: Hilfe für Erdbebenopfer
Trümmer, Hunger und Tod: Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar, eine Woche später gefolgt von einem weiteren, trifft Haiti als eines der ärmsten und labilsten Länder der Welt besonders hart. Die Soforthilfe des Deutschen Roten Kreuzes läuft seit Beginn auf Hochtouren.
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Sie retten Leben und schenken Hoffnung: Die DRK-Helfer in Haiti. Bereits kurze Zeit nach dem schweren Erdbeben in der Region um die Hauptstadt Port-au-Prince, packten sie im Namen der Menschlichkeit ihre Taschen, um vor Ort zu helfen. Hier stellen wir Ihnen einige Delegierte vor.
Einsatzkräfte beteiligen sich an der Übung Crash 2009
Pressemitteilung aus dem Bayerischen Landtag
MdL Edeltraud Plattner und MdL Reserl Sem: Erfolg bei Helfergleichstellung - Großer Schritt fürs Ehrenamt
CSU-Fraktion und bayerische Staatsregierung werden künftig alle ehrenamtlichen Kräfte der freiwilligen Hilfsorganisationen im Bereich des Katastrophenschutzes bei der Entgeltfortzahlung nach einem Verdienstausfall und auch beim Anspruch auf Freistellung vom Dienst mit den Angehörigen von Technischem Hilfswerk und Feuerwehr gleichstellen. Diese positive Nachricht erhielten die beiden Landtagsabgeordneten Edeltraud Plattner und Reserl Sem von Seiten des Bayerischen Innenministeriums. Plattner und Sem hatten sich bereits seit Mitte letzten Jahres um eine Lösung bei dieser Problematik bemüht. Der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Rottal-Inn Herbert Wiedemann hatte sich damals an die beiden Abgeordneten gewandt und dort offene Türen eingerannt. In verschiedenen Schreiben an Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und den Bayerischen Innenminister Dr. Beckstein waren die beiden Landtagsabgeordneten für die Gleichstellung der Hilfsorganisationen mit den Freiwilligen Feuerwehren und dem THW im Katastrophenschutz und bei großen Schadensereignissen eingetreten. Auf Initiative der Rottaler Abgeordneten wurde die Thematik auch im Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit behandelt und gewürdigt.Wie Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein nun mitteilt, sei das vom Innenministerium erarbeitete Konzept zur Helfergleichstellung in den letzten Tagen positiv mit dem Finanzministerium abgestimmt worden. Beckstein kündigte an, in Kürze einen entsprechenden Gesetzentwurf einzubringen. Mit einer Umsetzung des Gesetzes noch im Jahr 2008 darf gerechnet werden. Plattner und Sem sind froh, dass nun den berechtigten Interessen der Helfer Rechnung getragen wird und gleichzeitig auch das Ehrenamt eine echte Aufwertung erfährt. Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes, der Johanniter, der Malteser und anderer freiwilliger Hilfsorganisationen sollen künftig einen gesetzlichen Anspruch auf Freistellung und Lohnfortzahlung haben, wenn die Helfer im Katastrophenfall im Einsatz waren und für den Arbeitgeber ausfielen. MdL Reserl Sem: „Mit dieser Regelung wird die ehrenamtliche Arbeit deutlich gestärkt und Sicherheit geschaffen.“ „Der Einsatz eines Helfers für andere Menschen – gleich ob Feuerwehrmann oder Mitglied einer Hilfsorganisation - darf sich nicht negativ auf sein Einkommen auswirken“, so Landtagsabgeordnete Plattner. Zum Beispiel bei der Schneekatastrophe in Ostbayern oder bei verschiedenen Hochwasser-Ereignissen sei es immer wieder zu Unsicherheiten gekommen, inwieweit die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter, die sich in ehrenamtlichen Hilfsorganisationen engagieren, vom Dienst freistellen müssen und wie der Verdienstausfall geregelt ist. Die beiden Abgeordneten begrüßen daher die Meldung des Innenministeriums und sehen dies als deutliches Signal der Wertschätzung der Gesamtheit der Hilfeleistungsorganisationen sowie des Ehrenamtes.
Großes Vertrauen in Leistungsfähigkeit des BRK Rottal-Inn
Fahrzeugsegnung: Sanitätsdienst-Gerätewagen und Betreuungs-Lkw offiziell in Dienst gestelltPfarrkirchen (lb). Die zwei jüngsten Einsatzfahrzeuge des BRK-Kreisverbandes, der Sanitätsdienst-Gerätewagen – einer von nur zehn beim Roten Kreuz in Bayern – und der Betreuungs-Lkw, haben im Rahmen einer Feier den kirchlichen Segen erhalten und sind offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden.
„Ein sehr schönes Ereignis – die Einweihung zweier so großer Fahrzeuge, die zudem über die Region hinaus reichende Einsatzfaktoren darstellen, ist für uns nichts alltägliches”, stellte BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann sichtlich stolz fest – und begrüßte die dem Anlass entsprechende Gästeschar: den kath. Stadtpfarrer Hans Eder und den ev. Pfarrer Heinrich Soffel, die MdL Reserl Sem und Edeltraud Plattner, stellv. Landrat Dr. Herbert Kempfler, Bürgermeister Georg Riedl, die Leiter der Polizeiinspektionen – Elmar Buchbauer (Pfarrkirchen), Ernst Bredl (Eggenfelden), Georg Meklin (Simbach a. Inn), Kreisbrandinspektor Johann Prex, Anton Hutterer vom Landratsamt (Sachgebietsleiter Katatrophenschutz), Vertreter der Krankenkassen, sowie vom BRK stellv. Kreisvorsitzende Brigitta Moser, Bezirksbereitschaftsleiterin Brigitta Hausl-Wischalka und stellv. Bezirksbereitschaftsleiter Peter Hausl, Kreisbereitschaftsleiter Christoph Kaiser, Vorstandsmitglieder und weitere Führungskräfte.
Im Zusammenhang mit dem Zusammenwirken der haupt- und ehrenamtlichen Bereiche im BRK, das die breite Basis der umfassenden Hilfsfähigkeit vom Rettungs- und Sänitätsdienst bis zu den Sozialen Diensten ermögliche, betonte Wiedemann, die Fahrzeuge seien ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. Erste Einsätze – in BRK-Kontingenten bei der Fußball-WM und beim Papst-Besuch sowie beim Ammonik-Gas-Vorfall in Tann – sind schon absolviert.
Fachliche Informationen lieferte Kreisbereitschaftsleiter Christoph Kaiser: Diese Fahrzeuge sollen gut 20 Jahre genutzt werden, „um Menschen in Not Hilfe zu bringen – ob im Landkreis, in Bayern oder gar in anderen Regionen Deutschlands”. Leisten hätte sich das BRK Rottal-Inn die „ Großgeräte” nicht können, merkte Kaiser schmunzelnd an.
Der mit diversem technischem Gerät sowie dem Materialbedarf für zehn Rettungsfahrzeuge ausgerüstete Sanitätsdienst-Gerätewagen wurde aus Mitteln der Katastrophenprävention des Deutschen Roten Kreuzes beschafft – „ und es freut uns ganz besonders, dass nun von den zehn GW San in Bayern einer bei uns stationiert ist”.
Den Betreuungs-Lkw hat der Bundaus dem Katastrophenschutz-Etat finanziert. Personal und Ladung gewährleisten die Versorgung von Betroffenen und Helfern – rund 1500 warme und bis zu 3000 kalte Mahlzeiten hat die BRK-Feldküche z.B. bei der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald produziert.
Laut Kaiser „ist das Hilfeleistungssytem des BRK für die Bevölkerung im Landkreis nun abgerundet und komplexe Einsatzsituationen können mit gutem Gerät und vor allem mit der vorhandenen Personalstärke bewältigt werden”. Angesichts der ehrenamtlichen Besatzungen, deren Verdienstausfälle nur bei einer offiziell festgestellten Katastrophe geltend gemacht werden könnten, wünscht sich das BRK für seine Helfer Regelungen wie sie für die Feuerwehren gelten.
Die Grußwortredner gratulierten zur Indienststellung der Fahrzeuge und wünschten den Besatzungen viel Erfolg im Einsatz und allzeit eine gesunde Rückkehr. MdL Edeltraud Plattner betonte, auch im Namen ihrer Kollegin MdL Reserl Sem, „ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre unsere Gesellschaft ärmer und deshalb gebührt ihnen unser aller Dank“. Bürgermeister Georg Riedl, der dem BRK-Kreisvorstand angehört, sagte, die Vergabe das Gerätewagens an den Kreisverband zeige, dass das BRK Rottal-Inn großes Vertrauen genieße, überregionale Einsätze zu bewältigen. Stellv. Landrat Dr. Herbert Kempfler stellte „die großen Aufgaben der humanitären Hilfe, die haupt- und ehrenamtliche BRK-Kräfte erfüllen”, heraus.
Die kirchliche Segnung der Fahrzeuge – und der Helfer – vollzogen ökumenisch Stadtpfarrer Hans Eder und Pfarrer Heinrich Soffel unter dem Hauptaspekt des Dienstes im Einsatz zum Wohle der Menschen.
Kreisbereitschaftsleiter Christoph Kaiser übergab offiziell den beiden Gruppenleitern Jürgen Zagler (GW San) und Michael Ammer (SEG Betreuung) die Fahrzeugschlüssel.
Neustifter Rot-Kreuz-Edition
Der in Eggenfelden beheimatete und deutschlandweit bekannte Bildhauer Joseph Michael Neustifter hat exklusiv für den BRK-Kreisverband Rottal-Inn Schlüsselanhänger mit Rotkreuzmotiv entworfen.Die Stücke, die je Motiv auf insgesamt 99 limitiert sind, können in folgenden Einrichtungen des Roten Kreuzes in Landkreis besichtigt und auch erworben werden:
- BRK-Kreisgeschäftsstelle Pfarrkirchen
- BRK-Bürgerheim St. Martin Gangkofen
- BRK-Senioren- und Pflegeheim Simbach am Inn
Es ist bereits eine nicht unerhebliche Menge verkauft worden, eine weitere Auflage dieser Schmuckstücke wird es nicht geben.
Mit dem Kauf eines Anhängers unterstützen Sie die vielen Aufgaben und Dienstleistungen des BRK-Kreisverbandes Rottal-Inn, die in unserer Homepage dargestellt sind.

