Pfarrkirchen. Von der Gesundheits- und Notfallreform über Tariffragen bis hin zum Katastrophen- und Bevölkerungsschutz: Bei einem Besuch im Zentrum für Ausbildung und Katastrophenschutz (ZAK) des BRK-Kreisverbandes Rottal-Inn in Pfarrkirchen tauschte sich BRK-Präsident Michael Weisky mit Vertretern des Kreisverbandes über aktuelle Herausforderungen und wichtige Zukunftsthemen des Bayerischen Roten Kreuzes aus.
An dem Gespräch am Donnerstag, 6. August, nahmen neben BRK-Präsident Michael Weisky Kreisgeschäftsführer Andreas Rehrl, seine beiden Stellvertreter Johann Haider, zugleich Leiter des Rettungsdienstes, und Roland Weileder, zugleich Leiter Wirtschaft und Finanzen, sowie Vertreter des Ehrenamtes und des Kreisvorstandes teil. Mit dabei waren Kreisbereitschaftsleiter Daniel Jetzlsperger, Kreisjugendleiter Pascale Eibeck, Korbinian Brandl von der Kreiswasserwacht sowie Christoph Kaiser, 1. stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Rottal-Inn.
Im Mittelpunkt des gemeinsamen Austauschs standen politische, gesellschaftliche und verbandsspezifische Entwicklungen, die das Bayerische Rote Kreuz auf Landesebene ebenso beschäftigen wie die tägliche Arbeit in den Kreisverbänden vor Ort.
Einen Schwerpunkt bildeten die aktuellen Rahmenbedingungen für die haupt- und ehrenamtliche Arbeit im Bayerischen Roten Kreuz. Thematisiert wurden unter anderem die Tarifverhandlungen sowie die Entwicklungen rund um die Renten- und Gesundheitsreform. Auch die Notfallreform und deren mögliche Auswirkungen auf den Rettungsdienst und die Versorgungsstrukturen waren Gegenstand des Gesprächs.
Ausführlich diskutiert wurde zudem die weitere Entwicklung des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes. Leistungsfähige Strukturen, eine gute Vorbereitung sowie ausreichend verfügbare personelle und materielle Ressourcen sind entscheidende Voraussetzungen, um auch künftig auf unterschiedliche Einsatz- und Krisenlagen angemessen reagieren zu können.
Ein weiteres Thema war der Zivildienst beziehungsweise die Diskussion um neue gesellschaftliche Dienstmodelle und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für Hilfsorganisationen wie das Bayerische Rote Kreuz.
Darüber hinaus gab BRK-Präsident Michael Weisky Einblicke in die Organisation und Arbeit des Präsidiums sowie der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes. Dabei wurde auch die Zusammenarbeit zwischen Landesverband und Kreisverbänden thematisiert.
„Der direkte Austausch zwischen der Landesebene und den Kreisverbänden ist für uns von großer Bedeutung. Viele politische Entscheidungen und gesetzliche Veränderungen wirken sich ganz konkret auf unsere tägliche Arbeit und damit letztlich auch auf die Versorgung der Menschen vor Ort aus. Umso wichtiger ist es, unsere Erfahrungen aus der Praxis in diese Diskussionen einzubringen“, betont Kreisgeschäftsführer Andreas Rehrl.
Für den BRK-Kreisverband Rottal-Inn bot der Besuch des Präsidenten in Pfarrkirchen die Gelegenheit, Erfahrungen und Herausforderungen aus den unterschiedlichen haupt- und ehrenamtlichen Bereichen unmittelbar anzusprechen. Gleichzeitig konnten übergeordnete Entwicklungen und deren Bedeutung für die zukünftige Ausrichtung des Verbandes diskutiert werden.
Der BRK-Kreisverband Rottal-Inn bedankt sich bei BRK-Präsident Michael Weisky für seinen Besuch in Pfarrkirchen, den offenen Dialog und den konstruktiven Austausch.
