
Angesichts der andauernden und sich ausweitenden Kampfhandlungen in der Ukraine wird der Bedarf an humanitärer Hilfe im Land, aber auch in den Nachbarländern, in die Menschen aus der Ukraine fliehen, immer größer. Im Rahmen eines Soforthilfeprojektes sollen die Einsatzfähigkeit des Ukrainischen Roten Kreuzes gestärkt und Hilfsmaßnahmen zur Aufnahme und Versorgung von Menschen auf der Flucht getroffen werden.
Das Deutsche Rote Kreuz bereitet derzeit einen ersten Hilfstransport per LKW ins polnische Lublin vor. Von dort aus können die Nothilfegüter sowohl zur Versorgung der Bevölkerung in die Ukraine geliefert als auch zu Gunsten von Menschen auf der Flucht verteilt werden. Der Transport ist der Beginn des Aufbaus einer Versorgungslinie für die vom bewaffneten Konflikt betroffene Zivilbevölkerung in der Ukraine und für Geflüchtete in Polen.
Die Verladung der Güter findet am Dienstag, den 1. März 2022, am DRK-Logistikzentrum Schönefeld statt.
Nach Angaben der ukrainischen Regierung kamen aufgrund der Kampfhandungen bisher über 350 Zivilisten ums Leben, über 1.600 seien verletzt worden. Laut UN sind aktuell mehr als 500.000 Menschen aus der Ukraine auf der Flucht.